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Medien sind für unsere direkte Demokratie zentral. Sie informieren die Bevölkerung und ermöglichen wichtige Debatten. Die Schweizer Medienlandschaft befindet sich in der Krise: Sinkende Erträge und die Digitalisierung machen den Medienhäusern zunehmend zu schaffen. Gleichzeitig versuchen hochdotierte PR-Berater:innen und rechte Millionär:innen ihren Einfluss auf den Journalismus auszubauen.

Mit einem befristeten Massnahmenpaket will das Parlament die Unabhängigkeit der Medien stärken und ein vielfältiges Angebot in allen Regionen der Schweiz gewährleisten. Dagegen haben die falschen Freunde der Demokratie das Referendum ergriffen. Sie wollen die Medienförderung abschaffen.

Als Bürger:innen engagieren wir uns für die Medienvielfalt und für ein Ja zum Medienpaket, um heute akut bedrohte lokale und regionale Medien zu unterstützen. Unterstützen Sie jetzt unser Crowdfunding.

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«Wir brauchen auch in den Randregionen Medienvielfalt. Sonst leidet die Demokratie!»
Simon Jacoby
Chefredaktor Tsüri.ch
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«Medienvielfalt braucht faire Finanzierung und kein Meinungsdiktat der Eigentümerschaft.»
Camille Roseau
Co-Präsidentin Verband Medien mit Zukunft
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«Die Direkte Demokratie braucht glaubwürdige Informationen und Medien, gemacht von Journalistinnen, die der Wahrheitssuche und niemand sonst verpflichtet sind.»
Hansi Voigt
Watson-Gründer
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«Ich möchte Medienvielfalt, investigativen Journalismus und flächendeckende Information. Und nicht, dass nur noch superreiche Privatpersonen eine Zeitung nach der anderen aufkaufen und den Qualitätsjournalismus untergraben.»
Aline Trede
Nationalrätin
Thursday, August 31, 2017
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«Unsere Abstimmungs-Demokratie braucht mutigen und unabhängigen Journalismus, sonst haben die mächtigen Interessengruppen ein leichtes Spiel.»
Daniel Graf
Co-Founder Public Beta
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«Ohne Medienvielfalt gibt es keine Demokratie. Deshalb engagiere ich mich.»
Min Li Marti
Nationalrätin
Thursday, August 31, 2017
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«Für gute Entscheidungen braucht es gute Information. Deshalb brauchen wir eine vielfältige Medienlandschaft»
Dimitri Rougy
Campaigner
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«Keinen Milimeter der Oligarchen Presse preisgeben!»
Moritz Zumbühl
Unternehmer

Worum es geht

Seit Jahren befindet sich die Schweizer Medienlandschaft in der Krise. Die Verlage, die einst mit Zeitungsinseraten grosse Gewinne erzielen konnten, haben einen wichtigen Teil ihrer Erträge verloren. Das Geschäft mit Werbung ist ins Internet abgewandert – wo Konzerne wie Facebook und Google den Markt dominieren.

Das Geschäftsmodell, das den Journalismus lange finanzierte, ist am Ende: Die Zeitungen werden dünner, Redaktionen zentralisiert und zusammengelegt, Journalist:innen entlassen. Kaum ein Medium besteht noch allein mit den Einkünften aus Inseraten und Abonnements.

Diese Situation ist gravierend – nicht nur schlecht für die Branche, sondern auch für die Demokratie. Denn Medien erfüllen in einer direkten Demokratie eine besonders wichtige Funktion: Sie informieren die Bevölkerung, recherchieren Hintergründe und ordnen Fakten ein. Und schaffen damit die Grundlage für informierte Entscheidungen.

Wenn Redaktionsstellen wegbrechen, ganze Redaktionen geschlossen werden und die Journalist:innen in immer weniger Zeit stetig mehr Artikel publizieren müssen, gefährdet das die Qualität der Berichterstattung und folglich auch die Meinungsbildung innerhalb der Bevölkerung.

Diese besorgniserregende Entwicklung haben auch Parlament und Bundesrat festgestellt und deshalb ein ausgewogenes Massnahmenpaket erarbeitet, das die Medienvielfalt für die nächsten sieben Jahre wahren soll. Ausserdem sollen kleinere Medien auf dem Sprung ins Internet unterstützt werden.

Unsere Argumente

Um gute Entscheidungen zu treffen, braucht die Schweiz professionelle Journalist:innen. Sie recherchieren zu den grossen Fragen unserer Zeit, ordnen ein und schauen den Mächtigen auf die Finger. Medien schaffen Raum für Debatten und Reflektion und sind damit ein wichtiger Pfeiler unserer Demokratie.

Das klassische Geschäftsmodell von Medienunternehmen ist seit vielen Jahren stark unter Druck: Ihre Werbeeinnahmen brechen weg und fliessen stattdessen an grosse Internetkonzerne wie Google oder Facebook. Alleine mit den Aboeinnahmen der Leser:innen kann sich derweil kaum ein Medium über Wasser halten. Deshalb braucht es das Medienpaket, das eine diverse und flächendeckende mediale Grundversorgung garantiert. Eine degressive Verteilung der Fördergelder sorgt zudem dafür, dass kleine Medienhäuser stärker unterstützt werden als die grossen Konzerne.

Viele lokale und regionale Medien sind akut bedroht. Verlieren sie die Förderbeiträge, droht ihr Verschwinden. Damit würden in Randregionen mediale Wüsten entstehen, in denen niemand mehr über politische, kulturelle und gesellschaftliche Themen berichtet. Das Mediengesetz sichert die lokale Medienversorgung, vergünstigt die Zustellung von Zeitungen auch in abgelegenen Gebieten und schützt damit auch die lokale Demokratie.

Ausserdem helfen die Posttaxenverbilligung und die – neu subventionierte – Frühzustellung, die heutige Medienvielfalt insbesondere auch in den Randregionen zu sichern. Der Versand mit der Post, aber auch die Distribution am frühen Morgen bringen die Informationen sicher und günstig zu den Menschen, die nach wie vor eine Printversion ihrer Zeitung bevorzugen.

Längst sind nicht mehr nur gedruckte Zeitungen wichtig für die Demokratie: die Medienlandschaft wandelt sich vom Print immer stärker in den digitalen Raum. Neue Online-Medien erhalten derzeit keine Förderung – und Medien in der digitalen Transformation können diesen Prozess kaum finanzieren. Das Medienpaket unterstützt neu auch Online-Medien und fördert während sieben Jahren den Strukturwandel, sodass auch kleinere und mittlere Medien den Weg ins Digitale finden.

Heute werden Medien von vielen Akteur:innen beeinflusst: Private Geldgeber, PR-Agenturen und Konzerne, die in Zeitungen und online Inserate kaufen. Mit dem Medienpaket wird der Journalismus gesamthaft und strukturell unterstützt, denn die Förderung ist an keine inhaltlichen Kriterien gebunden. Damit wird die Unabhängigkeit der Medien insgesamt gestärkt und die Macht der Privaten geschwächt.

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